NEIN zur Stadtpark-Initative und JA zum Gegenvorschlag
Volksinitiative «Letzte grosse Grünfläche erhalten (Stadtpark-Initiative)» und Gegenvorschlag
Die Stadtpark-Initiative will in der Verfassung festhalten, dass es auf der Breite einen Park geben soll und somit die Breite vor der Überbauung schützen. Die Volksinitiativ lässt bei der zukünftigen Nutzung des Areals viel offen.
Dieser umfassende Schutz würde aber die Stadt in deren Siedlungsstrategie einschränken und hat darum einen Gegenvorschlag ausgearbeitet.
Der Gegenvorschlag will eine allgemeine Weisung, dass es in allen Quartieren der Stadt genug öffentliche Grün- und Freiflächen gibt. Somit soll die Bedeutung von Frei- und Grünflächen für das gesamte Stadtgebiet in der Verfassung verankert werden und nicht nur für ein Quartier. Ohne die zukünftige Entwicklung zu beeinträchtigen, wird so den Zielen der Initiative Rechnung getragen
Der Gegenvorschlag sowie die Initiative wird dem Stadtschaffhauser Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt. In der Diskussion sprechen sich Vereinzelte für Stadtpark-Initiative aus. Die Mehrheit findet, dass es besser ist, wenn die Stadt in allen Quartieren für öffentliche Grün- und Freiräume, die ökologischen, sozialen und sportlichen Nutzungen dienen. Entsprechend fassen die städtischen Mitglieder für die Volksinitiative mit einer Drei-Viertel-Mehrheit die NEIN-Parole.
Für den Gegenvorschlag wird mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit die JA-Parole gefasst.
